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Beispiele: Filme - Low Budget
Die Beispiele illustrieren, wie mit geringen Investitionen auf digitalem Format Filme zu realisieren sind. Zum Abspielen ist ein Windows-Media-Player sowie eine DSL-Verbindung notwendig.
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“Koks oder nie”Drogenkurier Lenny befürchtet Ärger mit seinen Auftraggebern: Von der letzten Lieferung hat er eine kleine Privatparty gesponsert und jetzt schickt er seine schwangere Freundin mit dem restlichen Stoff nach Hamburg. Die aber denkt gar nicht daran, die Kohlen für ihn aus dem Feuer zu holen. Statt dessen leiert Caren ihre eigenen Geschäfte an und hofft, Lenny ein für alle mal abzuservieren. Aber ihr kommen zwei frustrierte Geldeintreiber in die Quere: Achim und Schnecke haben Spielschulden am Hals und sehen in der werdenden Mutter ein leicht auszunehmendes Opfer. Die Thrillerkomödie filmte Christian Weikert mit professionellen Schauspielern (Christoph Dittmann, Stephan Schreck) und einem Budget von nur 800 Euro auf MiniDV. Anschließend verkaufte er “Koks oder nie” an den Privatsender Premiere, bei dem der 32minütige Film mit großem Erfolg im Abendprogramm lief. Die DVD vom Film gibt’s bei pinkman.de
Zum Abspielen des Films ist ein Windows Media-Player erforderlich sowie eine DSL-Verbindung.
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“Dezemberküsse”Der Regisseur Gabriel Bornstein drehte den 90-minütigen Spielfilm “Dezemberküsse” im Jahr 2003 auf MiniDV. Gedreht wurde in Hamburg St.Pauli, vor allem in der Turmspitze einer Kirche im Stadtteil. Durch die Konzentration auf wenige Drehorte konnten die Kosten noch mal gesenkt werden. Der Film lief erfolgreich auf Festivals in England.
Zum Abspielen des Films ist ein Windows Media-Player erforderlich sowie eine DSL-Verbindung.
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“NightLounge”Frank Sauerland produzierte das einstündige Showformat “NightLounge” für einen Lokalsender. Mit minimalem Budget wird ein konsumorientiertes Großstadtpublikum angesprochen.
Zum Abspielen des Films ist ein Windows Media-Player erforderlich sowie eine DSL-Verbindung.
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Dr. TodDer Kurzfilm mit den bekannten Theaterschauspielern Jörg Zirnstein und Christoph Brüggemann beginnt mit der Aufnahme eines Joggers: Die Kamera fährt neben dem Jogger her wie auf Schienen. Kostensparend aus der Heckklappe eines Kombis gedreht. Die Farben wurden nachträglich entsättigt, Filmkorn eingerechnet. Durch schwarze Balken oben und unten entsteht ein Breitbildeffekt.
Zum Abspielen des Films ist ein Windows Media-Player erforderlich sowie eine DSL-Verbindung.
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“Bruderzwist”Der Ruhrpott-Comedian Olaf Preis brauchte am übernächsten Tag einen kleinen Film, um seine Demorolle vollständig abgeben zu können. Er entwickelte den Stoff am Telefon mit dem Regisseur, fragte seinen Freund Robert Zandstra, ob er den Polizisten spielen würde: Noch am Nachmittag wurden sämtliche Szenen abgedreht. Robert Zandstra zeigte “Bruderzwist” dem “GZSZ”-Team (RTL) und bekam dort eine Rolle.
Zum Abspielen des Films ist ein Windows Media-Player erforderlich sowie eine DSL-Verbindung.
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Erschienen am 21.12.2007
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Praxisbuch übers Filmemachen
Für die jetzt erscheinende 2. Auflage hat Frank Sauerland, Filmemacher und Mitglied von Jugendfilm e.V., sein erfolgreiches Praxisbuch über das Filmemachen “Hollywood für Sparfüchse” aktualisiert und erweitert. Auf 160 Seiten erklärt er, wie Filme mit geringem Geldaufwand sendefähig produziert werden.
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Er erklärt, wie man am Set Kosten sparen oder Videos von MiniDV-Bändern auf normal ausgestatteten PCs verarbeiten kannn. Detailliert und praxisorientiert beschreibt er Chancen und Grenzen dieser sich etablierenden Low-Budget-Technik und räumt mit Vorurteilen auf.
Einige Leser haben Kommentare zum Buch “Hollywood für Sparfüchse” auf der Seite des Online-Buchhändlers amazon.de abgegeben. Ansehen
Eine ausführliche Besprechung mit anschließender Diskussion des Buchs “Hollywood für Sparfüchse” unter Filmemachern ist auf der Film-Community Hackermovies zu finden.